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Ausbildungsberuf im Gastgewerbe

Das Foto zeigt ein Pärchen, das an einer Hotel-Rezeption freundlich von der Hotelfachfrau empfangen wird

Hotelfachmann/-frau (m/w/d)

Berufsfeld: Hotel- und Gaststättengewerbe/ Dienstleistung

Tätigkeit

  1. Planung von Arbeitsabläufe im Hotel
  2. Betreuung und Beratung von Hotelgästen und sorgen für deren Wohlergehen
  3. Handanlegen in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an
  4. Herrichten und Kontrolle von Gästezimmern
  5. Bedienung im Restaurant und Mitarbeit in der Küche mit
  6. Organisation von Veranstaltungen
  7. Vergabe der Zimmer
  8. Ausstellen von Rechnungen
  9. Planung des Personaleinsatzes (Überwachung des Hilfspersonals
  10. Zuständig für die Buchhaltung und Lagerhaltung
  11. Verhandeln mit Reiseveranstaltern
  12. Beteiligung an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen (in großen Hotels)

Ausbildung

  • Anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe
  • Duale Ausbildung
  • Vollzeit 2, 3 oder 3,5 Jahre
  • Teilzeit (Verlängerung der Ausbildungsdauer)

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt eröffnet für Hotelfachleute ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:

  1. Augmented-Reality-Visualisierung
  2. Automatisierte Bestandskontrolle
  3. Digitaler Concierge
  4. Digitales Check-in
  5. Serviceroboter
  6. Tourismusplattformen und -Buchungssysteme
  7. Wearable Technology (z.B. Gästewünsche auf Smart-Watch; Datenbrillen für Buchungsinformationen)

 Branchen

  1. Hotellerie: Hotels, Gasthöfe und Pensionen
  2. Gastronomie, Catering: Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä., z.B. Restaurants, Cafés
  3. Ausschank von Getränken: z.B. Schankwirtschaften, Diskotheken, Bars
  4. Event-Caterer, z.B. Partyservice-Unternehmen
  5. Gesundheitswesen
  6. Krankenhäuser, dort insbesondere im Empfangsbereich
  7. Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, z.B. Kurkliniken
  8. Freizeitwirtschaft, Unterhaltung: Vergnügungs- und Themenparks

Fähigkeiten/Interessen

Rechenfertigkeiten

  1. B. Kalkulieren von Übernachtungsangeboten
  2. Erstellen von Gästerechnungen

Verständnis für mündliche Äußerungen

  1. Zum Beispiel das Kommunizieren mit Gästen bei z.T. hoher Umgebungslautstärke

Mündliches Ausdrucksvermögen

  1. Zum Beispiel schlüssiges mündliches Argumentieren beim Umgang mit Gästen

Interesse an sozial-beratenden Tätigkeiten

  1. B. geduldiges Beraten unentschlossener Gäste
  2. B. Verstehen individueller Besonderheiten und Vorlieben bei verschiedenen Gästen
  3. Interesse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeiten
  4. B. Kontrollieren der Lagerbestände
  5. B. Bearbeiten von eingehenden Reservierungen

Interesse an kaufmännisch-organisatorischen Tätigkeiten

  1. B. kosteneffiziente Getränkebestellung für den Barbetrieb
  2. Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten
  3. B. Anrichten und Servieren von Speisen

Verdienstmöglichkeiten

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.744 €

Quelle: Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales
Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessern

Während der Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben (z.B. Barmixer/in und Barkeeper/in, im Bereich Hotelmanagement oder in der kodifizierten Zusatzqualifikation „Bar und Wein“)

Beschäftigung

Hotelfachleute arbeiten in erster Linie

  1. am Empfang und im Restaurant

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  1. im Freien
  2. in Lagerräumen, Hotelzimmern, Hotelküchen
  3. in Büroräumen

Weiterbildung

  1. Anpassungsweiterbildung: berufliches Wissen aktuell halten und an neue Entwicklungen anzupassen
  2. B. in den Bereichen Management und Verwaltung im Hotel- und Gaststättengewerbe, Restaurantservice, Catering, Housekeeping
  3. Das Themenspektrum reicht dabei von Management und Verwaltung im Hotel- und Gaststättengewerbe bis hin zu Housekeeping.
  4. Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen (z.B. durch die Prüfung als Hotelmeister/in oder eine Weiterbildung als Betriebswirt/in im Hotel- und Gaststättengewerbe).
  5. Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Hotelmanagement).
  6. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich

Selbstständigkeit

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Hotel- und Gastronomiebetrieb.

 

Quellen:

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/10009#ueberblick

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/steckbrief/10009

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/10009#taetigkeit_arbeitsumfeld_arbeitsorte

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/10009#alternativen_ausbildungsalternativen_perspektivenNachAusbildung

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/10009#taetigkeit

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/10009#taetigkeit_arbeitsumfeld_arbeitsorte

 

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